Zusätzliche Geschossebene vom Ausbau unterscheiden
Eine Aufstockung schafft eine zusätzliche Geschossebene oder verändert die Gebäudehöhe. Ein Ausbau nutzt dagegen zunächst den vorhandenen Dachraum. Diese Unterscheidung hilft, den Auftrag zu beschreiben: Soll die bestehende Kubatur bleiben oder ist ein neues Geschoss vorgesehen? Der Dachgeschossausbau ist daher keine austauschbare Bezeichnung für die Aufstockung.
Resttragfähigkeit und Lastweg untersuchen
Das Bestandsgebäude ist der Ausgangspunkt der Tragwerksprüfung. Zu untersuchen sind die zusätzlichen Lasten und ihr Weg durch Decken, Wände und Gründung. Auch eine vergleichsweise leichte Konstruktion macht diese Prüfung nicht überflüssig. Vorhandene Statiken und Bestandspläne können die Untersuchung unterstützen, ersetzen aber keine Bewertung des konkreten Vorhabens.
Planungsrecht und Erschließung klären
Planungsrecht und Erschließung müssen mit dem neuen Raumprogramm zusammenpassen. Klären Sie früh, welche Gebäudehöhe und Nutzung vorgesehen sind und wie das neue Geschoss erreicht werden soll. Bauberatung und gegebenenfalls eine formelle Prüfung sind verschiedene Schritte; aus einer unverbindlichen Einschätzung lässt sich keine Genehmigungszusage ableiten.
Vorfertigung und Baustellenlogistik abstimmen
Im Holzbau können Teile vorgefertigt werden. Dafür müssen Planung, Elementgrößen, Transport und Montage aufeinander abgestimmt sein. Ein Holzrahmenbau kann als System geprüft werden, während vorhandene Holzbalkendecken eine eigene Bestandsbewertung brauchen. Teilen Sie auch mit, ob das Gebäude während der Bauphase bewohnt bleibt und welche Zugänge verfügbar sind.
Angaben für eine vergleichbare Anfrage
Beschreiben Sie den gewünschten Umfang und den aktuellen Planungsstand. Für Dachaufstockung sind die vorhandenen Unterlagen und die Anschlüsse an benachbarte Bauteile besonders hilfreich.
- Projektadresse in Düsseldorf und bisherige beziehungsweise geplante Nutzung
- Fotos, grobe Maße und vorhandene Zeichnungen oder Nachweise
- Bekannte Schäden, frühere Umbauten und bereits erfolgte Abstimmungen
- Gewünschter Leistungsumfang und zeitlicher Rahmen
Wie lassen sich die Kosten eingrenzen?
Ein belastbares Angebot benötigt einen beschriebenen Umfang. Bestand, Zugang, Planung und Ausführung wirken zusammen; eine einzelne Fläche oder Materialangabe genügt dafür häufig nicht. Lassen Sie notwendige Untersuchungen und Leistungen getrennt benennen, damit Angebote vergleichbar werden.
Für die Vorbereitung einer baurechtlichen Einordnung hilft der Holzbau-Planungsratgeber für Düsseldorf. Weitere Vorhaben finden Sie auf der Übersicht zum Holzbau in Düsseldorf.